Pferde verfügen über hochentwickelte Wahrnehmungsfähigkeiten. Sie reagieren sensibel auf Präsenz, innere Haltung und emotionale Stimmigkeit.
Diese Eigenschaften werden in unterschiedlichen Kontexten beschrieben - unter anderem in Forschung und Praxis.
In der pferdegestützten Selbsterfahrung bei Natural Mindset stehen diese Wahrnehmungsfähigkeiten nicht als Wirkversprechen, sondern als Rahmen für bewusste Selbstbeobachtung im Vordergrund.
Pferde reagieren auf feine Veränderungen im Verhalten sowie auf innere Spannung oder Ruhe.
Diese Sensibilität wird in verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten als Teil ihrer sozialen Wahrnehmung beschrieben. Im Erfahrungsraum kann dies dazu beitragen, die eigene Selbstwahrnehmung bewusster zu erleben – ohne Bewertung und ohne Zielvorgaben.
Pferde orientieren sich stark an Körpersprache, Ausstrahlung und innerer Kongruenz. In der pferdegestützten Selbsterfahrung wird nonverbale Wirkung nicht erklärt oder trainiert, sondern im Moment wahrnehmbar.
Pferde reagieren nicht auf Konzepte oder Rollenbilder. Sie orientieren sich an innerer Klarheit und Präsenz.
Diese Wahrnehmungsfähigkeit wird im Erfahrungsraum genutzt, um persönliche Wirkung jenseits von Technik, Methode oder bewusster Steuerung sichtbar zu machen.
In der Forschung werden pferdegestützte Formate unter unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, unter anderem im Zusammenhang mit Wahrnehmung, emotionaler Sensibilität und nonverbaler Kommunikation.
Diese Erkenntnisse liefern Kontext, stellen jedoch keine Wirk- oder Erfolgszusagen dar. Die Bedeutung der gemachten Erfahrung entsteht aus der individuellen Wahrnehmung der Teilnehmenden selbst.
Die pferdegestützte Selbsterfahrung bei Natural Mindset verfolgt keine Zieldefinition, kein Training und keine Entwicklung im klassischen Sinn. Sie eröffnet einen Erfahrungsraum, in dem persönliche Wahrnehmung und Führungswirkung bewusst erlebt werden können.